Das BARCELONA Logbook
Ein Fixie-Tag in Barcelona beginnt mit einem Café Solo in der Altstadt. Dann rauf auf’s Bike und die Stadt genießen, solange sie dir gehört. An den ersten Tagen unserer Tour treibt es uns in die verwinkelten Gassen hinunter zum Hafen. Von dort die Strandpromenade immer

  am Meer entlang der Sonne entgegen in Richtung Badalona, einem gemütlichen Vorort von Barcelona. Knappe 30 km weiter findet man in Mataró ein historisches Velodrom.

Zurück in Barcelona bietet sich der in Hafennähe gelegene Park Jardines de la Ciudadela als Ausgangspunkt an, um die Stadt selbst zu erkunden. Als erstes: die Auffahrt zum Tibidabo, Barcelonas Hausberg mit seinem alten Rummelplatz und

  dem Wahnsinnsblick über die ganze Stadt. Ebenso schweißtreibend ist es, auf den Montjuïc zu radeln. Auf der Hälfte der Strecke überquert man den alten olympischen Park mit seinem Olympiastadion.

Oben angekommen, belohnen wir uns mit einer eiskalten Cola und einem Grillsteak in der Bar, die wir im Wald hinter dem Castell de Montjuic entdeckt haben.




  Bei der Abfahrt in Richtung Arc de Triomf durchstreifen wir erneut die Gassen der Altstadt. Auf dem Weg vom Triumphbogen in Richtung Sagrada Familia machen wir gegen Abend Boxenstopp bei Cream Bikes & Things, dem beliebtesten Fixieladen und Treffpunkt der Szene in Barcelona. Alle 2 Wochen veranstalten die Betreiber eine Fixie-Night mit Speis und Trank im Shop und anschließender Tour durch Barcelona.

Als wir an der Sagrada Familia ankommen, der von Gaudí erbauten Basilika, wird es auch schon dunkel und das Weltkulturerbe wird prachtvoll angeleuchtet. Von dort ist es nur ein Katzensprung zum L'aspirina an der Diagonal, wo sich Abends die Bikepolo-Szene trifft, um zu spielen.

 

Unser letzter großer Trip in Barcelona geht zur Rambla, der berühmtesten Promenade Barcelonas. In einer kleinen Seitenstraße gibt die Taberna Basca Irati die unserer Meinung nach besten Tapas der Stadt her.

Gesättigt geht es in Richtung Macba, dem abendlichen Treffpunkt vor dem Museum für zeitgenössische Kunst, wo abends das gediegene Kulturpublikum auf Biker, Skater und Nachtschwärmer trifft. Von dort aus streifen wir von einer der vielzähligen Bars zur nächsten

    und verabschieden uns gebührend vom Nachtleben der Hauptstadt Kataloniens.

Warum Barcelona?
Uns begeistert die Mentalität der Menschen hier, aber auch die Location an sich – auf der einen Seite Strand und Meer, auf der anderen die Berge – und natürlich die vielen Freunde, die wir hier haben. Dennis war bereits sechs mal hier, dreimal waren wir schon gemeinsam in Barcelona. Das hier ist garantiert nicht unser letzter Trip.


DÜRFEN WIR VORSTELLEN!
Julian ist durch das BMX-Fahren und auf der Suche nach etwas Neuem zum Fixie gekommen. Dennis hat wie Julian vor ca. drei Jahren angefangen, Fixie zu fahren. Zuerst mit einem Stadtrad, das er gegen einen Bahnrahmen tauschte.
    Heute besitzt er eine ganze Auswahl an Modellen, spielt Fixiepolo, fährt hin und wieder Trickfixie oder tourt auch mal in 11 Tagen von Stuttgart nach Barcelona.