Textillexikon
Sie finden in unseren Materialangaben unbekannte Begriffe wie Fake Fur, Voile oder Gabardine? Schauen Sie doch einfach in unserem Textillexikon nach. Hier werden Ihnen alle Begriffe verständlich erklärt. Sollten Sie darüber hinaus noch Informationen benötigen, wenden Sie sich gerne jederzeit an unseren Kundenservice.
Gabardine

Sehr dichtes, feinfädiges Gewebe mit weichem Griff und sehr ebenmäßigem, glattem Warenbild. Wegen seiner hohen Dichte wird das Material vor allen Dingen für Regen- und Sportbekleidung verwendet.


Garment washed

Mit dem Begriff garment- washed wird in der Bekleidungsindustrie ein spezieller Waschvorgang bezeichnet, bei dem der Effekt erzielt wird, dass die Kleidung alt oder auch nur leicht gebraucht aussieht.


Garnfärbung / Yarn dyed

Bei der Garnfärbung wird das fertig gesponnene Garn gefärbt. Garnfärbung ist notwendig, um mehrfarbige Zwirne (Mouliné) oder um Buntgewebe herzustellen, z.B. Streifenmuster oder Karos.


garngefärbt

Bei garngefärbten Stücken wird erst das Garn gefärbt und dann daraus etwas gewebt. Genau umgekehrt ist es bei stückgefärbten Teilen. Bei hochwertigen gemusterten Hemden beispielsweise sind die Muster nicht aufgedruckt, sondern werden aus den unterschiedlichen farbigen Garnen erzeugt, was weitaus aufwendiger ist.


Gasieren

Das Gasieren, Abflämmen oder Sengen ist ein industrielles Veredelungsverfahren für Garne, Zwirne, Gewebe, Filze und Maschenware. Dabei werden überstehende Härchen maschinell, meist über einer Gasflamme, abgesengt bzw. abgebrannt oder abgeflammt. Durch diese Ausrüstung erhält das Produkt eine besonders glatte, feine und klare Optik, die Ware wirkt eleganter und griffiger.


gebürstet

Die Warenoberfläche wird leicht mit feinem Schmirgelpapier aufgerauht, dadurch ensteht ein samtiger, weicher und angenehmer Griff.


gecrasht

Mechanisches Verfahren, bei dem mit Druck und Feuchtigkeit eine bewußte Faltenoptik erzielt wird. Diesen Effekt gibt es sowohl für Stoffe als auch für Leder, z.B. bei Gürteln oder Taschen. Durch diese Behandlung wird bei Leder ein zusätzlicher Used-Look erreicht.


Gewebe

Gewebe ist der Oberbegriff für manuell oder maschinell gefertigte Erzeugnisse der Weberei wie Tuch, Samt, Velours, Plüsch, Frottee und sonstige textile Flächengebilde aus mindestens zwei rechtwinklig oder nahezu rechtwinklig verkreuzten Fadensystemen. Die Fäden in Längsrichtung bezeichnet man als Kette oder Kettfäden. Die Querfäden heißen Schuss oder Schussfäden. Verbunden sind die Fäden durch die Verbindungsart Fadenverkreuzung. Fadenverkreuzung bedeutet nicht, dass Fäden kreuzend aufeinander liegen, sondern, dass Fäden in einem bestimmten Rhythmus (der Bindung genannt wird) über und unter den querliegenden Fäden durchgehen. Damit ein Gewebe ausreichend schiebefest ist, müssen die Kett- und Schussfäden meistens relativ dicht gewebt werden. Deshalb weisen die Gewebe bis auf wenige Ausnahmen auch ein geschlossenes Warenbild auf.


Glacé

Glacé (schillernd glänzend gemacht) ist ein schillerndes Gewebe aus Seide oder Viscosefilament, glänzend appretiert, in Atlas, Körper und abgeleiteten Bindungen. Durch Verwendung verschiedener Farben in Kette und Schuss changiert die Warenoberseite


Glencheck

Der Glencheck (engl. Bergtal/Karo) ist eine traditionelle Musterung für Hemden und Oberbekleidung wie Anzüge, seltener für Krawatten. Dabei verläuft über einem feinen Karomuster ein weiteres kontrastfarbenes Überkaro. Die Kontraste können dabei unterschiedlich stark gewählt werden, je stärker desto sportlicher ist der Anlass bzw. die Verwendung. Grundsätzlich ist ein Glencheckmuster eher für Tagesbekleidung geeignet, als für den abendlichen festlichen Auftritt.


Goat Suede

Goat Suede ist ein Ziegenvelours. Es bietet einen seidigen Schliff und einen weichen Griff. Es weist zudem Formtreue und Eleganz auf.