Textillexikon
Sie finden in unseren Materialangaben unbekannte Begriffe wie Fake Fur, Voile oder Gabardine? Schauen Sie doch einfach in unserem Textillexikon nach. Hier werden Ihnen alle Begriffe verständlich erklärt. Sollten Sie darüber hinaus noch Informationen benötigen, wenden Sie sich gerne jederzeit an unseren Kundenservice.
Paisley

Ursprünglich in der schottischen Stadt Paisley seit 1802 hergestellte, feine Kaschmirschals mit orientalischer Musterung, z.B. nierenförmigen Palmblattmotiven. Heute findet man das Paisley-Muster vorwiegend auf edlen Seidenschals, Tüchern und Krawatten.


Panama

Ein glattes Gewebe, das durch kleine feinstrukturierte Quadrate und Rechtecke leicht porös wirkt.


Peacoating

Peacoating ist das Aufrauen einer textilen Oberfläche. Dies enthält dadurch einen flauschigen, weichen Charakter.


Pepita

Pepita ist ein dem Hahnentritt ähnliches Muster, das nach der Künstlerin Josefa de la Oliva benannt wurde. (Pepita ist die Verkleinerung von „Pepa“, kurz für Josefina; zugleich ergibt sich das Wortspiel Pepita de la Oliva = „Olivenkern“) Es besteht aus kleinen zweifarbigen (meist schwarz-weißen) Karos mit diagonalen Verbindungen (Köperbindung), im Gegensatz zur Hahnentritt-Musterung, bei welcher die Verbindungen zwischen den einzelnen Karos im rechten Winkel verlaufen (Leinwandbindung).


Perlmutt

Rohstoff für die Herstellung von hochwertigen Schmuckknöpfen. Sie werden aus den unebenen, schillernden Innenseiten der Schalen von Meeres- und Flußmuscheln gedreht. Perlmuttknöpfe sind hitze- und glanzbeständig - und jedes Stück ist einzigartig. Perlmuttknöpfe geben hochwertigen Hemden, Blusen und Wäsche eine noch exklusivere Note.


Piqué

Ein Baumwollgewebe mit spezieller, feiner plastischer Musterung. Das klassische Polohemd ist aus Piqué hergestellt.


Plattieren

Eine Technik, die bei allen Maschenwaren eingesetzt werden kann. Man unterscheidet zwei Arten: Eine spezielle Stricktechnik, bei der ein Faden den anderen überdeckt, um die Eigenschaften zweier Garnmaterialien in einem Bekleidungsstück zu vereinen. Wird vielfach bei Herrenpullis angewandt – außen Wolle innen Baumwolle. Bei der zweiten Stricktechnik handelt es sich um Farbplattieren, so dass der Grundfaden von dem Plattierfaden überdeckt wird.


Polyamid

Eine chemisch auf Erdölbasis hergestellte Faser. Sie ist federleicht und dabei extrem reiß- und scheuerfest. Polyamid ist sehr elastisch und läßt Wasser fast vollständig. Es wird in Gewebe eingearbeitet, um die positiven Eigenschaften auf das Material zu übertragen.


Polyester

Polyester ist eine synthetische Chemiefaser aus Polymeren. Am häufigsten produzierte synthetische Chemiefaser. Wird mit Naturfasern wie Wolle, Baumwolle und Leinen gemischt und ist sehr fest- und formbeständig. Sie wird im Schmelzspinnverfahren hergestellt. Polyester ist reiß- und scheuerfest, besitzt eine hohe Lichtbeständigkeit, geringe Knitterneigung, geringe Feuchtigkeitsaufnahme, gute Farbechtheit, hohe elektrostatische Aufladung und ist sehr pflegeleicht.


Polyurethan

Wird aus Erdölprodukten und Alkoholen auf chemischen Wege erzeugt und ist im Gegensatz zu Elasthan (das zu 85 Prozent aus Polyurethan besteht) nicht elastisch. Es wird zur Herstellung von Lederimitaten (z.B. Alcantara) und als Beschichtungsmaterial für Wetter- und Sportbekleidung verwendet, da es größtenteils wasserundurchlässig ist, aber dampfförmigen Schweiß entweichen läßt. Die Polyurethan-Beschichtung wird meist auf der Innenseite der Textilien aufgebracht.


Popeline

Ein sehr dichtes, festes Gewebe, das klassisch zu Hemden und Blusen verarbeitet wird. Mit stärkeren Garnen kann es aber auch zu Hosen und Röcken verarbeitet werden. Hochwertiger Popeline lässt sich leicht bügeln.

Polycarbonat

Es handelt sich hier um ein lichtdurchlässigen, bruchstabilen und lebensmittelechten Kunststoff.Die besonderen Eigenschaften sind eine hohe Bruchfestigkeit, eine hohe Temperaturbeständigkeit und besonders gute optische Eigenschaften.